Häufige Fragen

Klarheit beginnt mit den richtigen Fragen.

Die wichtigsten Antworten zu Beratung, Honorar, Vorsorge, Kapitalaufbau und digitaler Verwaltung – transparent und ohne Kleingedrucktes. Ihre Frage ist nicht dabei? Sprechen Sie uns an.

Beratung, Honorar & Neutralität
Woran erkennen Sie einen echten Honorarberater im Kapitalaufbau?

Wer sich mit Kapitalaufbau und Altersvorsorge beschäftigt, stößt schnell auf Begriffe wie Finanzberater, Vermögensberater, Anlageberater oder Honorarberater. Die Unterschiede sind größer, als viele vermuten. Ein Honorarberater wird direkt vom Kunden bezahlt – nicht über Provisionen von Produktanbietern. Das verändert die Beratung grundlegend.

Typische Merkmale eines Honorarberaters:

  • Transparente Vergütung durch ein vorher vereinbartes Honorar
  • Offenlegung sämtlicher Kosten und Vergütungen
  • Fokus auf die individuelle Strategie statt auf den Verkauf eines bestimmten Produkts
  • Analyse bestehender Verträge auf Kosten, Rendite und Flexibilität
  • Objektive Gegenüberstellung verschiedener Lösungswege
  • Langfristige Vermögensplanung statt kurzfristigem Produktverkauf

Gerade im Kapitalaufbau können schon kleine Kostenunterschiede über viele Jahre erhebliche Auswirkungen auf das Endvermögen haben. Deshalb sollte jede Empfehlung nachvollziehbar und transparent begründet sein. Wichtig: Nicht jede gute Beratung muss zwingend Honorarberatung sein. Entscheidend ist, dass Sie verstehen, wie Ihr Berater vergütet wird, welche Kosten entstehen und warum eine bestimmte Lösung empfohlen wird.

Unsere Philosophie bei CaliFair: Wir bieten sowohl Honorarberatung als auch klassische Maklerberatung an – so wählen wir gemeinsam den Weg, der am besten zu Ihrer Situation passt. Unabhängig vom Vergütungsmodell stehen Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die langfristige Optimierung Ihrer Finanzstrategie im Mittelpunkt. Am Ende zählt nicht, wie die Beratung bezahlt wird – entscheidend ist, dass Sie verstehen, was Sie bekommen, was es kostet und welchen Mehrwert es für Ihren Vermögensaufbau schafft.

Was bedeutet „anbieterneutrale" Beratung konkret?

Die Empfehlung richtet sich nach Ihrer Situation – nicht nach einem einzelnen Haus. Über den Zugriff auf eine Vielzahl von Gesellschaften lassen sich Lösungen objektiv vergleichen und genau die auswählen, die zu Ihren Zielen passt. Maßstab sind Wirtschaftlichkeit, Leistung und Transparenz.

Wie wird CaliFair vergütet?

Je nach Lösung über ein transparentes Honorar oder über die klassische Maklervergütung. Welcher Weg für Sie sinnvoll ist, besprechen wir offen, bevor eine Zusammenarbeit beginnt – Sie wissen immer, woran Sie sind, bevor Sie sich entscheiden.

Wo findet die Beratung statt?

Bundesweit – persönlich vor Ort ebenso wie digital per Videogespräch. Über das Mandantenportal und die App verwalten Sie Verträge und Dokumente ortsunabhängig.

Betriebliche Altersversorgung & Geschäftsführer
Warum lohnt sich eine bAV für Geschäftsführer – auch bei spätem Start?

Geschäftsführer sind über die gesetzliche Rente oft nur unzureichend abgesichert – die Versorgungslücke ist entsprechend groß. Eine betriebliche Lösung schließt diese Lücke steueroptimiert aus dem Firmenvermögen. Auch ein späterer Einstieg kann sich lohnen: Schon einige steueroptimierte Vorsorgejahre sind bei entsprechenden Bezügen substanziell. Wie das in Ihrem Fall aussieht, zeigt die Themenseite bAV für Geschäftsführer.

Welcher Durchführungsweg passt: Direktversicherung oder Unterstützungskasse?

Das hängt von Höhe und Ziel der Versorgung ab. Die Direktversicherung ist schlank und flexibel, aber in der Höhe begrenzt. Die Unterstützungskasse ermöglicht hohe, bilanzneutrale Versorgungen – besonders interessant für Geschäftsführer mit größerem Absicherungsbedarf. Oft ist eine Kombination sinnvoll. Welche Lösung zu Ihnen passt, klären wir individuell.

Was bedeutet „beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer" – und warum ist das entscheidend?

Als beherrschend gelten Sie in der Regel, wenn Sie mindestens 50 % der Stimmrechte halten. Diese Einordnung bestimmt nahezu alle Regeln Ihrer Versorgung: Formvoraussetzungen, steuerliche Anerkennung und Insolvenzschutz. Sie ist damit der erste Schritt jeder sauberen Versorgungsplanung.

Wie sicher ist Ihre bestehende Pensionszusage bei einer Betriebsprüfung?

Viele Pensionszusagen halten einer Betriebsprüfung nicht stand, weil formale Anforderungen übersehen wurden – mit teils erheblichen Folgen. Eine Bestandsprüfung der versorgungsrechtlichen Struktur zeigt, wo Handlungsbedarf besteht, bevor es die Betriebsprüfung tut. Die steuerliche Bewertung erfolgt gemeinsam mit Ihrem Steuerberater.

Wie hoch sind die steuerfreien Höchstbeträge in der bAV?

Bei der Direktversicherung liegt der steuerfreie Rahmen bei 8 % der Beitragsbemessungsgrenze. Bei der arbeitgeberfinanzierten Unterstützungskasse ist die Höhe dagegen nicht begrenzt – das macht sie für hohe Versorgungen attraktiv. Die konkreten Beträge ändern sich jährlich; die genaue Einordnung erfolgt mit Ihrem Steuerberater.

Warum ist eine Versorgungsordnung in der bAV so wichtig – und warum fehlt sie den meisten Unternehmen?

Die Versorgungsordnung ist das Regelwerk Ihrer betrieblichen Altersversorgung: Sie legt schriftlich fest, wer unter welchen Bedingungen welche Zusagen erhält – Anspruchsvoraussetzungen, Beiträge, Durchführungsweg, Behandlung von Ein- und Austritten. Genau hier liegt das Problem: Die meisten Unternehmen haben gar keine – oder eine veraltete, lückenhafte Fassung.

Was ohne Versorgungsordnung passiert:

  • Ungleichbehandlung wird angreifbar – aus einer einzelnen Zusage kann ein Anspruch der gesamten Belegschaft entstehen
  • Fehlende Schriftform gefährdet die steuerliche Anerkennung bei der Betriebsprüfung
  • Bei Ein- und Austritten, Elternzeit oder Entgeltumwandlung fehlen klare Regeln – das erzeugt Haftungs- und Verwaltungsrisiken
  • Der Arbeitgeber bleibt für Zusagen in der Verantwortung, auch wenn die Durchführung ausgelagert ist (Einstandspflicht)

Eine saubere Versorgungsordnung begrenzt genau diese Risiken: Sie schafft klare, einheitliche Regeln, sichert die steuerliche Anerkennung und schützt vor unkalkulierbarem Haftungspotenzial. Sie aufzusetzen oder zu aktualisieren ist meist mit überschaubarem Aufwand möglich – die rechtliche und steuerliche Ausgestaltung erfolgt gemeinsam mit Ihrem Steuerberater bzw. Rechtsbeistand. Mehr dazu auf der Themenseite bAV für Geschäftsführer.

Betriebliche Krankenversicherung
Welche Betriebe können eine bKV abschließen?

Grundsätzlich Unternehmen jeder Größe – die bKV lohnt sich oft schon für kleine Betriebe ab 3 Mitarbeitenden. Entscheidend ist nicht die Größe, sondern die richtige Ausgestaltung des Gesundheitsbudgets.

Wann bleibt die bKV steuer- und sozialabgabenfrei?

Als steuerfreier Sachbezug, solange der Beitrag je Mitarbeiter die monatliche Sachbezugs-Freigrenze (derzeit 50 €) nicht übersteigt. Liegt der Beitrag darüber, gibt es Alternativen wie die Pauschalversteuerung. Die Beiträge sind für das Unternehmen zudem als Betriebsausgaben absetzbar. Die genaue Behandlung klären wir gemeinsam mit Ihrem Steuerberater.

Wer erfährt von Ihrem Gesundheitszustand?

Der Arbeitgeber erfährt nichts über Ihren Gesundheitszustand. Gesundheitsfragen werden in der bKV in der Regel gar nicht gestellt, sodass alle Mitarbeitenden aufgenommen werden können. In der laufenden Umsetzung werden Gesundheitsthemen ausschließlich zwischen dem bKV-Anbieter und der versicherten Person ausgetauscht.

Was passiert mit der bKV, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt?

Je nach Anbieter endet entweder die Teilnahme, oder der Mitarbeiter führt den Schutz auf eigene Kosten weiter – häufig ohne erneute Gesundheitsprüfung. Diese Bedingungen sollten vor Abschluss geprüft werden; genau das ist Teil unserer Beratung.

Kapitalaufbau, Kosten & Verträge
Worin unterscheiden sich Brutto- und Nettotarife?

In Bruttotarifen sind Abschluss- und laufende Kosten fest eingerechnet und oft schwer erkennbar. Nettotarife arbeiten ohne einkalkulierte Provision – die laufenden Kosten sind deutlich niedriger, was die Rendite über die Laufzeit spürbar erhöhen kann. Welcher Weg sich für Sie lohnt, zeigt der Versicherungscheck anhand Ihrer Zahlen.

Wann lohnt sich ein Versicherungscheck oder ein Vertragswechsel?

Immer dann, wenn unklar ist, welche Kosten und Leistungen in bestehenden Verträgen stecken. Geprüft wird objektiv – ein Wechsel wird nur dann empfohlen, wenn Sie nach Steuern einen Mehrertrag erzielen und er Ihnen messbar nützt (niedrigere Kosten, bessere Leistung). Oft ist schon die fundierte Zweitmeinung der eigentliche Mehrwert.

Ablauf, Digitales & Sicherheit
Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

In vier Schritten: Analyse Ihrer Ausgangslage und Ziele, anbieterneutraler Vergleich, eine klare Konzept-Empfehlung – und die digitale Begleitung in der laufenden Betreuung. Jede Annahme und jede Zahl ist nachvollziehbar.

Wie sind Ihre Daten im Mandantenportal geschützt?

Alle Verträge und Dokumente werden DSGVO-konform zentral verwaltet und sind jederzeit für Sie abrufbar – Schadenmeldungen und Vertragsänderungen erledigen Sie digital. Welche Daten zu welchem Zweck verarbeitet werden, lesen Sie in der Datenschutzerklärung.

Hinweis: Die Antworten dienen der allgemeinen Information und stellen keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Steuerliche Höchstbeträge, Freigrenzen und rechtliche Anforderungen können sich ändern; die verbindliche Bewertung erfolgt im Einzelfall gemeinsam mit Ihrem Steuerberater bzw. Rechtsbeistand.

Ihr nächster Schritt

Ihre Frage ist nicht dabei?

Stellen Sie sie direkt – unverbindlich, transparent und auf Augenhöhe. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden bei Ihnen.