bAV für Geschäftsführer

Aus Firmenvermögen wird planbar Privatvermögen.

Geschäftsführer tragen Verantwortung für die Versorgung aller – und stehen bei der eigenen oft mit einer erheblichen Lücke da. Eine sauber strukturierte Geschäftsführer-Versorgung schließt diese Lücke, nutzt das Unternehmen als Vehikel und schafft planbare Sicherheit für den Ruhestand.

Die Versorgungslücke So funktioniert es Für wen sinnvoll Durchführungswege Worauf es ankommt
Das Problem
Wer alle versorgt, vergisst sich selbst

Die Versorgungslücke des Geschäftsführers

Viele Geschäftsführer sind nicht oder nur eingeschränkt in der gesetzlichen Rentenversicherung abgesichert. Das tatsächliche Versorgungsniveau im Ruhestand liegt dadurch häufig weit unter dem gewohnten Einkommen – die Differenz zwischen letztem Gehalt und späterer Versorgung ist die Versorgungslücke.

Gesetzliche Rente deckt das gewohnte Niveau selten ab
Privates Sparen bleibt steuerlich oft ineffizient
Das Unternehmen kann als Versorgungsvehikel dienen
Je früher strukturiert, desto planbarer das Ergebnis
Versorgungslücke ermitteln
Die Versorgungslücke Schematisch
Letztes
Gehalt
Gesetzliche
Rente
Versorgungslücke
Die Differenz zwischen gewohntem Einkommen und späterer gesetzlicher Versorgung ist die Lücke, die es zu schließen gilt. Schematische Darstellung.
So funktioniert es

In vier Schritten zur planbaren Versorgung.

Das Prinzip ist klar: Das Unternehmen finanziert die Versorgung, die Mittel werden rückgedeckt aufgebaut, in der Ansparphase wirkt der Steuereffekt – und im Ruhestand fließt eine planbare Leistung an den Geschäftsführer.

Schritt 01

Beitrag aus dem Unternehmen

Die Gesellschaft sagt eine Versorgung zu und finanziert die Beiträge – als Betriebsausgabe, nicht aus bereits versteuertem Privateinkommen.

Schritt 02

Rückgedeckter Aufbau

Die Zusage wird über eine Rückdeckung kapitalgedeckt aufgebaut. So sind die künftigen Leistungen kalkulierbar und abgesichert.

Schritt 03

Steuereffekt in der Ansparphase

In der Aufbauphase wirkt der Steuerstundungseffekt – Mittel arbeiten zunächst unbelastet für die spätere Versorgung.

Schritt 04

Planbare Versorgung im Ruhestand

Im Ruhestand fließt eine planbare Leistung an den Geschäftsführer – aus Firmenvermögen wird strukturiert Privatvermögen.

Der Kernnutzen

Zwei Ziele, ein Konzept.

Aus Firmenvermögen planbar Privatvermögen machen

Das Unternehmen wird zum Vehikel für die persönliche Versorgung. Statt Gewinne ungenutzt zu binden, entsteht strukturiert privates Versorgungsvermögen – planbar und kalkuliert.

Die Versorgungslücke des Geschäftsführers schließen

Die Differenz zwischen gewohntem Einkommen und späterer Versorgung wird gezielt geschlossen – mit einer klaren Versorgungsordnung statt unverbindlicher Absichten.

Für wen sinnvoll

Je nach Rolle gelten andere Regeln.

Ob die Versorgung steuerlich anerkannt wird und wie sie gestaltet werden muss, hängt entscheidend von der Stellung des Geschäftsführers ab.

Gesellschafter-Geschäftsführer

Beteiligt am Unternehmen und zugleich Geschäftsführer. Hier verzahnen sich Versorgung und Beteiligung – Gestaltung und Angemessenheit müssen besonders sauber dokumentiert sein.

GGFBeteiligung

Beherrschender GGF

Mehrheitlich beteiligt und damit beherrschend. Es gelten strengere Maßstäbe – etwa bei Erdienbarkeit, Probezeit und der Angemessenheit der zugesagten Leistung.

> 50 %Strengere Prüfung

Fremd-Geschäftsführer

Angestellt, ohne maßgebliche Beteiligung. Die Versorgung ist meist unkomplizierter umzusetzen und ein starkes Instrument zur Bindung von Leistungsträgern.

AngestelltBindung
Durchführungswege

Den passenden Weg wählen.

Welcher Durchführungsweg passt, hängt von Zielhöhe, Bilanzwirkung und der Rolle des Geschäftsführers ab. Zwei Wege stehen dabei besonders im Fokus.

Direktversicherung

Die Gesellschaft schließt eine Versicherung zugunsten des Geschäftsführers ab. Der Weg ist schlank, transparent und schnell umsetzbar – ein klar kalkulierbarer Einstieg in die betriebliche Versorgung.

Schlanke, schnelle Umsetzung
Klare, transparente Kalkulation
Gut kombinierbar

Unterstützungskasse

Ein externer Versorgungsträger übernimmt die Zusage. Der Weg ermöglicht höhere Versorgungsbeiträge, hält die Versorgung bilanzneutral und eignet sich besonders, wenn größere Versorgungsziele planbar finanziert werden sollen.

Bilanzneutrale Gestaltung
Höhere Dotierung möglich
Ausgelagerte Verwaltung

Die Wahl des richtigen Anbieters entscheidet mit

Nicht nur der Durchführungsweg, auch der konkrete Anbieter macht den Unterschied: Konditionen, Kalkulationsgrundlagen, Flexibilität und Verlässlichkeit unterscheiden sich teils erheblich. Über unsere unabhängige Marktanalyse vergleichen wir die Gesellschaften und sichern Ihnen so oft entscheidende Vorteile bei Leistung und Kosten.

Worauf es ankommt

Die Details entscheiden über die Anerkennung.

Eine Geschäftsführer-Versorgung wird steuerlich nur anerkannt, wenn sie sauber gestaltet ist. Diese vier Punkte prüfen wir besonders genau – damit aus einer guten Idee eine belastbare Lösung wird.

Angemessenheit

Die zugesagte Versorgung muss in einem angemessenen Verhältnis zu Gehalt und Betriebszugehörigkeit stehen. Überhöhte Zusagen werden steuerlich nicht anerkannt.

Erdienbarkeit

Die Versorgung muss bis zum Ruhestand noch „erdient" werden können. Gerade beim beherrschenden GGF gelten dafür klare zeitliche Maßstäbe.

Unverfallbarkeit

Wann eine einmal erteilte Zusage erhalten bleibt, ist gesetzlich geregelt. Eine klare Versorgungsordnung schafft hier Rechtssicherheit für beide Seiten.

Probe- und Wartezeit

Eine Zusage zu früh nach Bestellung kann die Anerkennung gefährden. Der richtige Zeitpunkt ist Teil einer sauberen Gestaltung.

Dieser Überblick dient der allgemeinen Information und stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung dar. Die konkrete Gestaltung und steuerliche Würdigung einer Geschäftsführer-Versorgung ist stets vom Einzelfall abhängig und sollte gemeinsam mit den zuständigen steuerlichen und rechtlichen Beratern erfolgen. In unserem Netzwerk arbeiten wir hierfür mit Steuerberatern und Fachanwälten zusammen.

Ihr nächster Schritt

Wie groß ist Ihre persönliche Versorgungslücke?

Lassen Sie Ihre Ausgangslage unverbindlich analysieren – wir zeigen Ihnen transparent, wie sich aus Ihrem Unternehmen planbar Privatvermögen aufbauen lässt.